Die Haut von Nackthunden: warum sie sorgfältige Pflege braucht

Im Gegensatz zu flauschigen Hunden haben kahle Hunde kein Fell, das ihre Haut vor äußeren Reizen schützt. Ihre Haut bleibt der Sonne, Staub, Wind, Temperaturschwankungen und all den Kosmetika ausgesetzt, die der Besitzer beim Baden aufträgt. Aus diesem Grund ist sie extrem anfällig. Bei Chinese Cresteds, Xoloi, American Bare Terriern oder Mexican Hairless Dogs ähnelt die Haut oft der menschlichen Haut – sie kann schuppig, trocken, mit Talg verstopft oder, im Gegenteil, übermäßig fettig sein. Herkömmliche Shampoos, auch „für Hunde“, sind daher oft zu aggressiv. Nackte Rassen brauchen Pflegekosmetik mit einem möglichst neutralen pH-Wert, vorzugsweise ohne Duftstoffe und mit zusätzlichen beruhigenden Komponenten. Jeder Fehler und die Haut reagiert mit Ausschlägen, Juckreiz oder Unreinheiten.

Wie oft sollten kahle Rassen gebadet werden

Die meisten kahlen Rassen haben aktivere Talgdrüsen, da der Körper versucht, das Fehlen einer schützenden Fellschicht auszugleichen. Daher scheint es, dass der Hund öfter gebadet werden sollte. Aber übermäßiges Baden erhöht nur die Talgproduktion – und die Haut wird noch fettiger oder trockener, bis sie rissig wird. Im Durchschnitt ist es optimal, einen Fuchshund einmal in 2-3 Wochen zu waschen, aber nicht öfter, wenn kein dringender Bedarf besteht. Und tragen Sie unbedingt nach jeder Wäsche spezielle Feuchtigkeitscremes oder natürliche Öle auf, die das Gleichgewicht aufrechterhalten. Andernfalls wird selbst die sanfteste Wäsche zu einer Belastung für die Haut. Außerdem ist es wichtig, an die Jahreszeiten zu denken: Im Winter kann die Haut unter trockener Luft und Heizung leiden, im Sommer unter Überhitzung und Sonneneinstrahlung. All dies sollte bei der Planung der Pflegemaßnahmen berücksichtigt werden.

Richtige Bewegung, Temperatur, Trocknung

Nackte Hunde sollten auf keinen Fall gewaschen werden. Das Wasser sollte leicht warm sein – nicht heiß, nicht kalt, da es sonst die Blutgefäße reizt und zu Irritationen führen kann. Die Massagebewegungen sollten sehr sanft sein, um die dünne Epidermis nicht zu verletzen. Nach dem Abwaschen des Shampoos ist es wichtig, die Haut nicht zu stark abzuwischen, sondern sie sanft mit einem Handtuch abzutupfen. Das Trocknen sollte kurz und sanft sein – zu heiße Luft trocknet die Haut noch mehr aus. Und zum Schluss – ein obligatorischer Schritt: eine Pflegecreme oder ein natürliches Öl (z.B. Jojoba- oder Kokosnussöl). Ohne sie ist die Pflege unvollständig. Es lohnt sich auch, auf kleine Veränderungen zu achten: Rötungen, Flecken, Neubildungen. Bei kahlen Rassen macht sich jede Veränderung der Haut sofort bemerkbar – und das ist ein großes Plus, wenn sie richtig überwacht wird.

Rassen, die einen besonderen Ansatz erfordern

Die bekannteste kahle Rasse ist der Chinese Crested, dessen Haut oft trocken und empfindlich ist. Sie kann akneähnliche schwarze Flecken entwickeln, wenn die Kosmetik nicht richtig ausgewählt wird. Der Xoloi (mexikanischer haarloser Hund) hat eine dickere, aber fettigere Haut – er eignet sich für leichtere Produkte, die jedoch eine austrocknende Wirkung haben. Der American Bare Terrier (Amerikanischer Nackthund ) hat eine ausgeglichenere Haut, neigt aber bei Klimaveränderungen zu Irritationen. All diese Rassen sind sehr unterschiedlich, aber das Wichtigste, was sie gemeinsam haben, ist, dass das Fehlen von Haaren nicht das Fehlen von Problemen bedeutet. Im Gegenteil – es bedeutet, dass der Besitzer ein aufmerksamer, geduldiger und feinfühliger Pfleger werden muss.

Fazit

Das Baden kahlköpfiger Rassen ist fast wie eine kosmetische Behandlung im Salon: alles sollte behutsam, Schritt für Schritt und mit Rücksicht auf die Haut erfolgen. Und wenn Sie denken, dass „nur baden“ einfach ist, dann sollten Sie sich ansehen, wie wir es machen. In unserem Pflegesalon gießen wir kein Wasser, sondern führen ein Pflegeritual durch. Ihre Haut wird es Ihnen mit Glanz danken, Ihr Besitzer mit Seelenfrieden und Ihr Hund mit einem wedelnden Schwanz nach jedem Besuch.