Rassebeschreibung
Der Pixie Bob ist eine Rasse, die auf den ersten Blick durch ihr wildes, fast luchsähnliches Aussehen auffällt, aber unter diesem wilden Äußeren verbirgt sich ein überraschend anhängliches und loyales Herz. Der Name „Pixie-Bob“ stammt von dem Namen der Katze Pixie, mit der die Geschichte der Rasse begann. Sie wurde in den 1980er Jahren in den Vereinigten Staaten gezüchtet, als die Züchterin Carol Ann Brewer beschloss, eine einzigartige Katzenart zu züchten, die einem Luchs ähnelt, aber ein anhängliches Wesen hat und sehr häuslich ist. Entgegen zahlreicher Mythen hat die Pixie Bobcat keine genetische Verbindung zu den Rotluchsen – sie ist eine reine Hauskatzenrasse.


Das Hauptmerkmal der Pixie Bobkatze ist ihr Aussehen. Ihr kräftiger, muskulöser Körperbau, der kurze oder kantige Schwanz, die großen Pfoten und das dicke, leicht zerzauste Fell lassen sie wie echte Wildkatzen aussehen. Ihre Ohren sind leicht spitz, oft mit Quasten an den Enden, und ihre Augen sind groß, mandelförmig und meist gold- oder grünfarben. Das Fell kann kurz oder mittellang sein und ist immer gefleckt – mit charakteristischen Flecken, die über den ganzen Körper verstreut sind.
Es handelt sich um ziemlich große Katzen. Männchen können zwischen 6 und 8 kg wiegen, Weibchen etwa 4-6 kg. Aber das Wichtigste ist ihr Charakter. Sie sind intelligent, ausgeglichen, freundlich und erstaunlich loyal gegenüber ihren Menschen. Diese Katzen haben eine fast hundeähnliche Veranlagung: Sie können ihrem Besitzer von Raum zu Raum folgen, Kommandos lernen, an einem Geschirr laufen und sogar das Haus bewachen. Die Pixie Bob ist sehr sozial und versteht sich gut mit Kindern, anderen Katzen und sogar Hunden.
Sie sind ruhig, aber nicht faul. Sie lieben aktive Spiele, besonders solche, die der Jagd ähneln. Ihre Energie wird mit Feingefühl kombiniert: Ein Pixie Bob wird niemals lästig sein oder aggressiv Aufmerksamkeit einfordern.

Pixie Bob Pflege
Der Pixie Bob ist eine der Rassen, deren Pflege nicht übermäßig kompliziert ist, aber dennoch Regelmäßigkeit und Aufmerksamkeit erfordert. Aufgrund des natürlichen, „wilden“ Haartyps haben diese Katzen eine sehr pflegeleichte Felltextur: Sie ist dicht, elastisch und verklumpt nicht, muss aber dennoch regelmäßig gekämmt werden.
Bei kurzhaarigen Pixie Bobs reicht es, sie einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Gummihandschuh zu kämmen, um abgestorbene Haare zu entfernen und das Haaren zu verhindern. Wenn du aber einen Vertreter der Rasse mit halblangem Haar hast, lohnt es sich, ihn mindestens 2-3 Mal pro Woche zu kämmen. Das ist besonders wichtig während des saisonalen Haarwechsels – im Frühling und Herbst. In dieser Zeit sollte das Fell täglich gebürstet werden. Es ist besser, mit einem Metallkamm mit spärlichen Zinken zu beginnen und mit einer Bürste mit weichen Borsten zu enden, die das Haar glänzend und gut gepflegt macht.
Einen Pixie Bob oft zu baden ist nicht notwendig. Wenn die Katze in einem sauberen Raum gehalten wird, reicht es völlig aus, sie alle 2-3 Monate oder nach Bedarf mit Wasser zu behandeln. Verwende nur spezielle Shampoos für Katzen, da menschliche Produkte den pH-Wert der Haut stören und Irritationen verursachen können. Nach dem Baden ist es wichtig, das Fell gründlich mit einem Handtuch abzutrocknen. Bei halblangem Haar kannst du auch einen Fön auf minimaler Stufe verwenden.

Pixie Bobs Ohrenpflege ist ziemlich standardmäßig: Alle 1-2 Wochen solltest du die Ohren auf Verschmutzungen untersuchen und, falls nötig, das Innere mit einer Baumwollscheibe mit Ohrenreiniger reinigen. Auch die Augen sollten gelegentlich mit einem weichen Tuch oder einer Scheibe, die in warmem, abgekochtem Wasser oder einer speziellen Lösung für Katzen getränkt ist, abgewischt werden.
Ein weiterer Punkt sind die Krallen. Da Zwergkaninchen aktiv sind, können sie ihre Krallen teilweise selbst schärfen, aber das reicht nicht immer aus. Deshalb wird empfohlen, ihre Krallen alle 2-3 Wochen zu schneiden, vor allem, wenn du nicht willst, dass sie Kratzer auf Möbeln oder der Haut hinterlassen.
Pixie Bohnen brauchen auch Aufmerksamkeit für ihre Zähne. Um Zahnbelag und Zahnfleischprobleme zu vermeiden, kannst du spezielle Pasten und Bürsten für Katzen verwenden oder harte Leckerlis geben, die ihre Zähne reinigen.
Diese Rasse ist nicht anfällig für genetische Krankheiten, aber aufgrund ihrer großen Körpermasse können Pixie Bans übermäßig an Gewicht zunehmen. Deshalb ist es wichtig, ihre Ernährung zu kontrollieren: Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Futter oder Naturprodukten sowie ausreichend Bewegung sind Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben.
Die Pixie Bob ist eine Katze, die einem wilden Luchs ähnelt, aber nicht mehr Pflege braucht als jede andere Hauskatze. Ein wenig Aufmerksamkeit, regelmäßiges Kämmen, eine liebevolle Haltung – und dieser „Tiger“ wird dein bester Freund werden.

