Adoptiere ein Tier aus einem Tierheim: Liebe, die man mit Geld nicht kaufen kann

Jeden Tag warten Tausende von Tieren in Tierheimen auf ein neues Zuhause. Sie haben nicht immer Papiere, perfektes Aussehen oder eine ausgefallene Herkunft, aber jedes von ihnen hat ein Herz, das grenzenlos lieben kann. Ein Hund oder eine Katze aus einem Tierheim haben sich ihr Schicksal nicht ausgesucht – sie wurden verraten, weggeworfen oder einfach nie richtig geliebt. Und du bist es, der das ändern kann.

Viele Menschen geben wahnsinnig viel Geld aus, um ein reinrassiges Haustier zu kaufen. Aber was wäre, wenn du stattdessen jemandem eine Chance geben würdest, der schon viel Schmerz durchgemacht, aber den Glauben an die Menschen noch nicht verloren hat? Ein Tierheimtier wird dich nie als selbstverständlich ansehen. Es wird für jede Berührung, jeden Napf und jede Nacht dankbar sein. Und diese Dankbarkeit ist aufrichtig, still und unzerbrechlich.

Adoption ist kein Mitleid. Es ist die bewussteste Entscheidung

Denke nicht, dass Tiere aus dem Tierheim „zweitklassig“ sind. Viele von ihnen sind geimpft, sterilisiert und sozialisiert worden. Sie können extrem intelligent, kontaktfreudig, beschützend oder anhänglich sein – jedes mit seiner eigenen Geschichte. Und manchmal haben sie sogar ein „reinrassiges“ Aussehen.

Das Adoptionsverfahren ist in der Regel einfach:

  1. Du lernst das Tier im Tierheim oder auf einer Freiwilligenseite kennen.

  2. Du füllst einen kurzen Fragebogen aus (damit stellst du sicher, dass du nicht gezwungen wirst, das Tier abzugeben).

  3. Möglicherweise wirst du gebeten, eine Sorgerechtsvereinbarung zu unterschreiben.

  4. Und das war’s – ein neues Leben beginnt.

Und das Wichtigste: Es ist kostenlos, aber nicht “ umsonst„. Denn im Gegenzug erhältst du Liebe, die man für kein Geld kaufen kann.

Wie läuft das Adoptionsverfahren in der Ukraine ab?

Tierheime und kommunale Zentren arbeiten nach dem folgenden Schema:

  1. Kennenlernen der Tiere

    • Besuch des Tierheims oder Einsehen einer Online-Karte – zum Beispiel über Kyiv Digital Services

  2. Bewerbung/Fragebogen

    • Du füllst einen kurzen Fragebogen aus: Informationen über deine Erfahrungen, Lebensbedingungen, ob es andere Tiere gibt. So stellst du sicher, dass du in der Lage bist, dich zu kümmern. Mach dir keine Sorgen.

  3. Überlassungsvertrag

    • Es wird ein Vertrag für eine vorübergehende oder dauerhafte Unterbringung unterzeichnet. Bei CP CHC zum Beispiel ist dies standardisiert: Das Dokument schützt beide Parteien.

  4. Quarantäne und Prävention

    • Alle Tiere durchlaufen eine Quarantänezeit (etwa 14 Tage) mit tierärztlicher Untersuchung, Impfung und Chippen.

  5. Übergabe an deine Familie

    • Nach der Quarantäne ist das Tier bereit für den Umzug. Es wird dir mit seinen Papieren und Pflegeempfehlungen übergeben.

  6. Registrierung und Papierkram

    • Nach den neuen Vorschriften werden Katzen und Hunde im einheitlichen staatlichen Register für Haustiere registriert (über das CNAP oder einen Tierarzt) – gib Daten zum Chip, zur Impfung und zum Besitzer ein.

Diese Prozedur ist eine Formalisierung der Beziehung zu deinem neuen Haustier: Laut Gesetz gehört es dir, du bist verantwortlich und hast Rechte.

Er wird dich lieben – wirklich

Ein Tier, das aus einem Tierheim geholt wird, sieht den Besitzer oft nicht als Besitzer an, sondern als jemanden, der sein Leben gerettet hat. Es fordert nicht, es wird nicht launisch und es verstellt sich nicht. Es ist einfach für dich da. Manchmal schweigend. Manchmal mit Augen, die das ganze Universum in sich tragen. Und diese Liebe kann viel tiefer gehen als das teuerste Rassetier aus einer elitären Zuchtstätte.

Wenn du einen echten Freund willst, keinen Status – schau nicht im Katalog, sondern im Tierheim nach. Vielleicht wartet dort schon jemand mit Ohren, einem Schwanz und einem großen Herzen, der wirklich jemanden lieben will, auf dich.