Das luxuriöse Fell des Pekinesen ist eines der Hauptmerkmale der Rasse, aber es wirft auch die meisten Fragen für die Besitzer auf. Wie pflegt man es richtig? Kann man einen Pekinesen scheren? Warum sehen einige wie Bälle und andere wie Füchse aus? Und ist es wirklich eine Maschine für sie – ein Tabu? Lasst uns verstehen.

Der Aufbau des Fells des Pekinesen

Der Pekinese hat eine doppelte Art von Fell. Eine weiche, dichte Unterwolle schützt die Haut vor Kälte und Überhitzung, und das lange, gerade Haar bildet eine üppige Silhouette. Ihr Fell-„Kragen“ am Hals, der üppige Schwanz, die Fransen an den Pfoten und die Ohren sind Teil des natürlichen Schutzes. Wenn du das Fell mit einer Maschine unter der Wurzel rasierst, kann das die Struktur des Fells dauerhaft beeinträchtigen. Nach einer solchen Pflege erholt es sich oft nicht mehr vollständig: Statt gerader Grannen wächst weicher Flaum, der sich schnell verfilzt, und die Haut wird anfällig für Sonne, Kälte und Reizungen. Deshalb sollte die maschinelle Schur nur in tierärztlichen Fällen oder bei schweren Zusammenbrüchen und nur in Teilen erfolgen.

Wie man einen Pekinesen richtig schert

Obwohl es nicht üblich ist, den Pekinesen kurz zu scheren, gibt es verschiedene Formen, mit denen du sowohl das Erscheinungsbild auffrischen als auch die Gesundheit des Fells erhalten kannst. Jede Form hat ihre eigenen Merkmale und eignet sich für verschiedene Situationen, von der Sommerhitze bis hin zur Ausstellung auf Messen.

1. Klassische Fransen

Dies ist die sicherste und natürlichste Option, bei der die Länge des Fells am Körper bleibt, aber ein gepflegtes Aussehen entsteht. Nur die überschüssige Länge wird an den Beinen, der Leiste, unter der Rute und ein wenig am Bauch getrimmt. Formt eine „saubere“ Schnauze, Ohren, trimmt das Haar zwischen den Fingern. Dieser Pekinesen-Haarschnitt wird für alle empfohlen , die ihre natürliche Pracht erhalten wollen.

2. Haarschnitt „unter dem Spitz“

Dies ist eine Option für Liebhaber der „Niedlichkeit“. Der Groomer rundet den Körper, die Pfoten und die Schnauze ab und lässt den Pekinesen wie einen Ball oder ein Spielzeug aussehen. Die Länge des Fells bleibt 2-3 cm, alles wird mit der Schere geformt, ohne eine Maschine. Dieser Stil ist ideal für Fotoshootings oder als „Sommerschleife“, erfordert aber häufiges Kämmen – die Wolle hat die Angewohnheit, sich zu Fusseln aufzutürmen.

Пекінес зі стрижкою як у шпіца має доглянутий вигляд після візиту до грумера

3. Der Teddybär-Haarschnitt

Dies ist eine Zwischenvariante zwischen dem klassischen und dem „spitzen“ Stil. Das Volumen bleibt an Hals, Pfoten und Schwanz erhalten, und der Körper wird leicht gekürzt – nicht mehr als 3 cm. Die Schnauze ist wie bei einem Teddybär abgerundet, so dass die Betonung auf den Augen liegt. Das sieht sehr schön und ordentlich aus, ist aber nicht für jeden geeignet – es ist wichtig, das Gleichgewicht zu halten, um die Struktur der Wolle nicht zu „zerschneiden“.

Пекінес після шліфування шерсті має ідеальні лінії грудки та голови, а на столі купа дрібної шерсті

4. Pekinesen-Haarschnitt „unter einem Welpen“

Dies ist eine kürzere Variante, die manche Besitzer für den Sommer wählen. Die Wolle wird am ganzen Körper auf 1,5-2 cm gekürzt, aber nicht am Haaransatz und nur mit der Schere. Die Ohren werden länger gelassen, wie bei einer Puppe. Ein solcher Haarschnitt erleichtert die Pflege erheblich, hat aber einen Nachteil – wenn er falsch durchgeführt wird, kann er die Struktur der Wolle stören. Nur für Haustiere geeignet, nicht für Ausstellungshunde.

5. Kreative Haarpflege

Färben der Fellspitzen, Ausschneiden von figürlichen Elementen auf dem Rücken, dekorative Schleifen, Strasssteine oder Schablonenzeichnungen – all das wird bei thematischen Fotoshootings oder Auftritten eingesetzt. Aber Pekinesen haben sehr empfindliche Haut, deshalb sollten alle Mittel sicher sein, die Farbe – speziell für Tiere, und die Prozedur – ausschließlich beim Groomer mit Erfahrung.

Пекінес з короткою стрижкою та білими лапками тепер має каре на голові

Pflege eines Pekinesen zwischen den Haarschnitten

Selbst der perfekteste Haarschnitt ist ohne regelmäßige Pflege zu Hause bedeutungslos. Pekinesen sollten mindestens dreimal pro Woche gebürstet werden, während des Fellwechsels sogar täglich. Andernfalls verknotet sich das Unterfell und lässt sich nur schwer wieder entwirren. Besonderes Augenmerk sollte auf den Bereich hinter den Ohren, unter den Pfoten und am Hals gelegt werden – dort bilden sich am häufigsten Haufen. Zum Kämmen eignen sich eine Slicker-Bürste und ein Kamm mit Metallzähnen. Vor der Prozedur ist es wünschenswert, das Fell mit einem Spray leicht zu befeuchten, damit die Grannen nicht brechen.

Pekinesen sollten alle 3-4 Wochen gebadet werden, wobei nur milde Shampoos für langhaarige Rassen verwendet werden sollten. Nach dem Waschen – eine obligatorische Spülung, denn ohne sie wird das Haar spröde, flauschig und schlecht kämmbar. Das Trocknen sollte mit einem Haartrockner bei mittlerer Temperatur erfolgen, wobei die Haare parallel gekämmt werden, damit die Wolle richtig liegt. Nach dem Baden ist die beste Zeit zum Scheren.

Fazit

Der Pekinesen-Haarschnitt ist keine Modeerscheinung, sondern eine Fortsetzung der Pflege. Statt einer Maschine – eine scharfe Schere in den Händen eines erfahrenen Groomers. Statt radikaler Veränderungen – sanfte Formung der Silhouette. Und dann wird Tail selbstbewusst aussehen und sich wohlfühlen.

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