Viele Katzenbesitzer denken, dass die Katzentoilette eine kleine Sache ist, die nicht viel Aufmerksamkeit braucht. Aber tatsächlich ist die richtige Menge an Streu für Katzen sehr wichtig. Katzen sind sehr empfindlich, was die Sauberkeit, den Geruch und die Beschaffenheit unter ihren Pfoten angeht. Und schon der kleinste Fehler bei der Toilettenpflege kann unangenehme Folgen haben: Das Tier fängt an, die Katzentoilette zu ignorieren, geht „vorbei“ oder gräbt bis zum Boden und hinterlässt Gerüche, Flecken und Irritationen.
Wenn die Füllung zu gering ist, vergräbt die Katze ihren Kot bis zum Boden der Katzentoilette – das reizt sie. Die Feuchtigkeit bleibt auf der Kunststoffoberfläche, der Geruch breitet sich schneller aus und der Urin kann auf seine Pfoten gelangen. Dadurch beginnt das Tier, die Schale mit Unbehagen zu assoziieren. Im schlimmsten Fall hört es ganz auf, sie zu benutzen.
Wenn die Füllung zu viel ist, gräbt die Katze tief und verstreut die Füllung außerhalb der Schale. Das alles wird in der Wohnung verteilt, und die Feuchtigkeit erreicht die unteren Schichten langsamer, was die Effizienz der Absorption verringert. Außerdem beginnen einige Arten von Füllmaterial mit einer dicken Schicht schneller Geruch anzusammeln, wenn sie nicht regelmäßig gemischt werden.
Die richtige Menge an Füllmaterial ist die goldene Mitte, die für Sauberkeit, Komfort für die Katze und Einsparungen für den Besitzer sorgt. Und es ist wichtig, daran zu denken, dass die gleiche Methode nicht für jeden funktioniert – es hängt alles von der Art der Streu, der Tiefe des Katzenklos und sogar von der Persönlichkeit deiner Katze ab.
Wie viel genau geschüttet werden sollte
Optimale Dicke und Abhängigkeit vom Füllstofftyp
In den meisten Fällen liegt die ideale Schichtdicke bei 5-7 cm. Dies ist die Schicht, die es der Katze ermöglicht, frei zu graben, ohne den Boden zu erreichen, und die gleichzeitig eine effektive Absorption von Feuchtigkeit und Geruch gewährleistet. Diese Norm variiert jedoch je nach Art des Füllmaterials:
Compound (Bentonit)
Die häufigste Art. Du brauchst ziemlich viel davon – 6-7 cm, damit die Klumpen gut geformt sind und nicht am Boden kleben. Wenn du täglich einzelne Klumpen reinigst, kannst du den restlichen Füllstoff stehen lassen und nur einen Teil einstreuen. Diese Option ist für die meisten Katzen geeignet, da sie in ihrer Beschaffenheit der Erde ähnelt.
Holzpellets
Diese Füllstoffe zerfallen in Sägemehl, wenn sie nass sind. Die optimale Menge liegt bei 4-5 cm, da die Feuchtigkeit schnell den Boden erreicht. Allerdings hält Holz den Geruch nicht so gut fest, so dass die Schale häufiger gereinigt werden muss. Wenn du eine zweischichtige Schale mit einem Netz hast, kann die Schicht noch dünner sein – 2-3 cm.
Kieselgel-Granulat
Sie reichen viel weniger – 2-3 cm, weil sie eine hohe Saugfähigkeit haben und keine tiefe Schicht benötigen. Aber es ist wichtig, die Schicht regelmäßig umzurühren, damit die Kristalle nicht nur oben gesättigt sind. Und nicht alle Katzen mögen sie wegen der knusprigen Beschaffenheit.
Mais, Papier, Zeolith
Diese Optionen haben unterschiedliche Texturen, aber normalerweise reichen 4-6 cm aus. Papierstreu wird oft für Kätzchen oder Tiere mit Allergien gewählt. Sie sind weich, halten aber den Geruch nicht immer gut fest.
Neben der Art des Füllmaterials ist auch die Form und Größe der Katzentoilette wichtig. Wenn die Katzentoilette tief ist (mehr als 12 cm), sollte die Füllschicht angemessen sein, sonst sammelt sich der Geruch am Boden. In kleine Katzentoiletten solltest du nicht zu viel einfüllen – die Katze wird einfach nicht graben können und die verstreute Streu landet draußen.
Geschlossene Katzentoiletten mit einem Deckel helfen, den Geruch im Inneren zu halten. Du kannst also etwas weniger hineinschütten, aber nur, wenn sich die Katze darin wohlfühlt. Manche Katzen vertragen keine engen oder geschlossenen Räume. In diesem Fall ist es besser, ein offenes Modell zu verwenden, aber mit einer optimalen Schicht.
Wie du dein Tablett in perfektem Zustand hältst
Die richtige Katzentoilette ist nur die halbe Miete. Um dein Zuhause frisch und deine Katze glücklich zu halten, musst du lernen, wie du dein Katzenklo richtig pflegst. Vergiss zunächst einmal den Gedanken: „Je mehr ich schütte, desto seltener muss ich es reinigen“. Es funktioniert genau andersherum.
Bentonit- und Kieselgelstreu muss nicht jeden Tag komplett ausgetauscht werden, aber sie müssen regelmäßig gestreut und gereinigt werden. Wenn du die Klumpen täglich säuberst, reicht es aus, alle 2-3 Tage 0,5-1 cm Streu hinzuzufügen. Vollständiger Austausch – etwa alle 10-14 Tage (abhängig von der Anzahl der Katzen und der Geruchsempfindlichkeit).
Holz und organische Füllstoffe verändern ihre Struktur, wenn sie nass werden. Deshalb muss das Katzenklo häufiger komplett gereinigt werden – alle 3-5 Tage. Wenn du ein Netz verwendest, kannst du die Nutzungsdauer der Hauptschicht verlängern.
Unter den nützlichen Tipps:
Verwende Matten in der Nähe der Katzentoilette. Sie fangen Pelletreste auf, die die Katze mit ihren Pfoten hinaus trägt.
Fülle die Katzentoilette nicht „bis zum Rand“. Vor allem, wenn es nicht hoch ist. Die Füllung wird sich sowieso verteilen und die Katze wird sich unwohl fühlen, wenn sie hinein geht.
Versuche zu experimentieren. Wenn sich die Katze in der Nähe des Katzenklos unruhig verhält, ändere die Art des Füllmaterials oder die Dicke der Schicht.
Reinige die Katzentoilette nicht mit parfümierten Produkten. Katzen haben einen extrem empfindlichen Geruchssinn. Chemische Gerüche können sie noch mehr abschrecken als ein schmutziges Katzenklo.
Noch ein Trick: Beobachte immer das Verhalten deiner Katze, nachdem du das Katzenklo gereinigt oder die Streu ausgetauscht hast. Wenn sie hineingeht, schnüffelt und wieder herauskommt – stimmt etwas nicht. Manchmal musst du buchstäblich nur einen Zentimeter der Schichtdicke ändern, damit sich die Katze wieder wohlfühlt.
Die Formel für die perfekte Katzentoilette
Die richtige Menge an Streu ist keine exakte Zahl, sondern ein Gleichgewicht zwischen der Art der Pellets, der Tiefe der Katzentoilette und den Vorlieben deiner Katze. Als allgemeine Faustregel gilt: 5-7 cm sind in den meisten Fällen optimal. Aber sorgfältige Aufmerksamkeit, Sauberkeit und Pflege ist das, was eine Toilette wirklich komfortabel macht.
Spare nicht am Komfort deiner Katze – aber gib auch nicht zu viel für nichts aus. Die richtige Dicke der Spachtelschicht bedeutet ein ruhiges, sauberes und angenehmes Zuhause ohne unangenehme Gerüche und unnötige Probleme. Außerdem ist es ein Zeichen dafür, dass dir dein pelziger Freund wirklich am Herzen liegt.