Es gibt Hunde, die man nicht streicheln, sondern knuddeln möchte. Der Samojede ist genau so einer. Schneeweiß, weich, lächelnd – wie eine lebende Wolke. Sein flauschiges Fell ist so faszinierend wie Schnee, in den man nicht treten will, um ihn nicht zu verderben. Aber diese Schönheit gehört in die Kategorie „aus der Ferne zu bewundern“, denn es lohnt sich, auf einem nassen Weg zu gehen, denn eine weiße Wolke verwandelt sich in einen grauen Landstreicher. Sein Fell hat die einzigartige Fähigkeit, alles zu sammeln – Staub, Schmutz, Sand, Feuchtigkeit. Und das Lustige daran ist, dass es ihm egal ist. Er ist glücklich! Nur der Besitzer schnappt sich das Handtuch, nicht er.

Ein Fell, das gepflegt werden muss

Das Fell des Samojeden ist ein ganzes System, das den Hund vor Kälte, Feuchtigkeit, Überhitzung und Insektenstichen schützt. Es besteht aus einer dicken, weichen Unterwolle, die als Isolierung dient, und einem langen Haarschaft, der Schmutz und Wasser abweist. Ein perfekt sauberes, glänzendes, voluminöses Fell ist der Traum eines jeden Samojedenbesitzers. Aber nur bis zum ersten Spaziergang nach dem Regen. In Wirklichkeit bekommt das weiße Fell schnell einen cremigen oder gräulichen Farbton, besonders im Bereich der Pfoten, des Bauches und um die Schnauze herum. Die Vergilbung entsteht nicht nur durch Schmutz, sondern auch durch Speichel, Tränen, Staub, übermäßige Feuchtigkeit und sogar durch schlechte Ernährung.

Und wenn du dachtest, dass das Fell des Samojeden selbstreinigend ist, stimmt das nur teilweise. Ja, bei trockenem Wetter fällt der Sand ab, aber bei hoher Luftfeuchtigkeit oder anhaltenden Regenfällen wird das Fell zur perfekten Umgebung für Verklumpungen, Verfilzungen und Hautreizungen. Und mit dieser Rasse nicht spazieren zu gehen, ist keine Option, du wirst ihn wohl kaum tagelang zu Hause behalten. Und jetzt regnet es auch noch jeden Tag und dieses Wetter nimmt kein Ende, obwohl es Sommer ist. Einmal in der Woche bürsten, wie es in den Büchern steht, wird nicht helfen. In Wirklichkeit heißt es: tägliches Kämmen, nach Verfilzungen suchen, die Leistengegend, die Ohren und den Schwanz pflegen. Und nach jedem Spaziergang – Pfoten waschen und mit einem Fön trocknen, sonst bleibt die Unterwolle nass und wird zur Quelle von Hautproblemen.

Грумер в рожевій формі тримає на руках улюбленого самоїда

Oft versuchen Besitzer in ihrer Verzweiflung, eine „schnelle Lösung“ zu finden und rasieren den Samojeden auf Null. Einen Samojeden zu rasieren ist der größte Fehler, den man machen kann – es ist ein echter Bärendienst für den Samojeden. Wenn du die Schutzschicht entfernst, zerstörst du die Thermoregulation. Der Hund hat keinen Schweiß, keine Mütze oder Jacke – nur ein Fell, das wie eine Thermoskanne funktioniert. Ohne sie kann er sogar im Schatten überhitzen. Und das neue Fell ist oft von schlechterer Qualität – stumpf, ungleichmäßig, mit einer feineren Struktur.

Самоїд сидить на плитці, а зверху на грумерському столі лежить вичесана шерсть

Der Besitzer eines Samojeden sollte bereit sein: Dieser Hund ist nichts für Faule. Seine Schönheit ist das Ergebnis systematischer Pflege, täglicher Samojeden-Striegeln und deiner Bereitschaft, neben Leckerlis auch einen Kamm, ein Handtuch und Servietten in der Tasche zu haben. Aber die Belohnung ist angemessen – deine „weiße Wolke“ wird glücklich sein.

Fazit

Um die weiße Wolke zu erhalten, brauchst du eine professionelle Vorgehensweise. In unseren Pflegesalons wartet der Samojede nicht nur auf ein Bad und einen Fön – sein Fell wird mit speziellen Mitteln gereinigt, die Unterwolle wird ausgekämmt, Verfilzungen werden entwirrt, Bereiche um die Augen, Pfoten und Leisten werden behandelt. Nach einer guten Pflege kehrt die Weiße zurück – und Cloud strahlt wieder, als wäre er gerade vom Himmel gefallen. Und das Beste: Der Samojede fühlt sich wohl, ohne Juckreiz oder übermäßige Feuchtigkeit. Wenn du eine weiße Wolke liebst – liebe sie nass 😂 Und der Salon wird dafür sorgen, dass sie wieder weiß wird.

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