Liebe Leser, heute reden wir mit euch über„Grooming“ und die äußere Körperpflege eures Lieblingstieres. Was ist Hundegrooming und Tierhygiene? Woher kommt der Begriff „Grooming“? Außerdem werden wir alle Mythen rund um diesen Begriff ausräumen. Die meisten Grooming-Befürworter behaupten, dass der Begriff „Grooming“ aus England stammt, da der Beruf des „Groomers“ zum ersten Mal genau dort aufkam. Es gibt auch eine wissenschaftliche Erklärung für diesen Begriff: In der Wissenschaft bezeichnet „Grooming“ das Verhalten von Säugetieren, das das seelische Gleichgewicht der Tiere widerspiegelt und sich in einem gepflegten Fell zeigt.
Eine umfassende Tierpflege ist eine Kombination aus bestimmten Methoden und Maßnahmen, die auf die Pflege des Körpers, der Gesundheit sowie des seelischen Wohlbefindens des Tieres abzielen. Die Pflege eines Hundes umfasst die unterschiedlichsten Aspekte: von der richtigen Ernährung über die tägliche Hygiene bis hin zu regelmäßigen Besuchen beim Tierarzt und im Hundesalon. Gerade für Hunde und Katzen ist das Grooming ein wichtiger Faktor bei der Pflege und Hygiene. Regelmäßige Pflege verbessert nicht nur das Aussehen deines Haustieres, sondern spielt auch eine wichtige Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres.
Brauchen Hunde eine professionelle Fellpflege?
Professionelles Scheren oder Bürsten ist für Hunde aller Rassen notwendig, genauso wie für Hofhunde. Verschiedene Rassen, zum Beispiel Schäferhunde, Bulldoggen, Retriever, Dackel, Pudel, Pekinesen und Boxer, aber auch flauschige Chihuahuas, Möpse und Deutsche Doggen – sie alle haben ein schönes Fell und unterschiedliche Fellarten. Das Fell ist, genau wie menschliches Haar, mal lang und mal kurz, mal hart und mal weich, mal grob und mal fein – deshalb ist die Pflege eine hygienische Pflicht. Im Gegensatz zu Katzen können Hunde sich nicht selbst pflegen, deshalb müssen ihre Besitzer ihnen dabei helfen.
Am besten lässt man den Hund von einem qualifizierten Fachmann scheren, denn ein professioneller Haarschnitt sieht immer gepflegter aus. Die Fellpflege bei Hunden ist ein völlig unnatürlicher Vorgang, deshalb musst du deinen Hund schon von klein auf an solche Prozeduren gewöhnen – das Tier schafft das nicht alleine, denn im Gegensatz zu Katzen hat es diese praktischen Fähigkeiten nicht von Natur aus. Man geht davon aus, dass ein Hund etwa zweimal im Jahr gepflegt werden muss. Das ist eine ziemlich individuelle Angelegenheit, und hier muss man die Fellstruktur des Hundes genau betrachten.
Hundefriseure unterteilen Hunde nach ihrer Fellstruktur in weich- und harthaarige Rassen. Am meisten Pflege benötigen die weichhaarigen Rassen. Das Fell dieser Hunde wächst ihr ganzes Leben lang gleichmäßig am ganzen Körper, und leider kommt der Hund ohne Pflege damit nicht zurecht – in manchen Fällen führt das sogar zu ernsthaften Gesundheitsproblemen. Wenn die Bereiche um Augen, Ohren, Nase und Maul des Hundes zu stark bewachsen sind, kann er nicht mehr gut hören und sehen – was für ein gesundes Leben und die volle Lebensqualität des Tieres unerlässlich ist.
Wir räumen mit Mythen über die Fellpflege auf
Mythos 1: Grooming brauchen Haustiere nur, wenn sie schmutzig und ungepflegt aussehen.
Das stimmt nicht, denn Tiere sind – genau wie Menschen – von Natur aus sauber und gepflegt, und ihr Körper wird krank, wenn sich die Umstände ändern und schädliche Stoffe in den Körper gelangen, genauso wie der äußere Körper – durch Bakterien, Mikroben und allerlei Schmutz verunreinigt wird. Leider erkranken Tiere in solchen Fällen schwer oder sterben sogar. Hygiene und Fellpflege sind Vorbeugung und der Schlüssel zur Gesundheit deines Vierbeiners.
Mythos 2: Bei Hitze sollte man das Fell am besten komplett rasieren, damit es dem Tier leichter fällt.
Das Fell deines Haustieres wirkt wie eine Isolierung und reguliert die Körpertemperatur des Tieres bei heißem, feuchtem und kaltem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Das Rasieren solltest du lieber durch regelmäßiges Bürsten ersetzen, wodurch das flauschige Fell entfernt wird und eine bessere Luftzirkulation gewährleistet ist. Das Tier zu rasieren ist völlig falsch.
Mythos 3: Katzen pflegen sich selbst, deshalb brauchen sie keine Fellpflege.
Katzenbesitzer wissen, dass diese Tiere ziemlich reinlichkeitsbewusst sind. Die Besitzer der Flauschigen sehen tatsächlich jeden Abend, wie die Katze ihr Fell, die Pfoten im Nackenbereich und den Schwanz leckt und sich gründlich wäscht.
Regelmäßiges Bürsten hilft jedoch gegen Verfilzungen und Klumpen, die sich trotzdem bilden – besonders langhaarige Katzen brauchen diese Hilfe. In den Verfilzungen können sich Schmutz, klebrige Futterreste, im Sommer klebrige Pflanzenreste oder Kletten befinden, deshalb brauchen auch Katzen Hilfe.
Mythos: 4 Menschliches Shampoo ist für Tiere völlig unbedenklich.
Tierhalter glauben oft, dass es keinen Unterschied macht, mit welchem Reinigungsmittel man das Tier wäscht – ob mit einfacher Seife oder mit menschlichem Shampoo. Das ist aber ein Irrtum, denn Menschenshampoo kann den pH-Wert der Haut deines Lieblingstiers stören, was zu ernsthaften Reizungen führen kann. Tiershampoos sind nach einer speziellen Formel entwickelt, die genau auf die Bedürfnisse der Haut und des Fells von Tieren abgestimmt ist. Am besten verwendest du professionelle Shampoos für deine Vierbeiner.
Mythos 5: Krallen werden nur dann geschnitten, wenn sie stören.
Das Krallenschneiden bei deinem Haustier ist in erster Linie eine hygienische Maßnahme. Lange Krallen behindern das normale Laufen der Katze und wirken sich negativ auf die Gelenke und das Gleichgewicht beim Laufen aus. Hier geht es nicht um ein gepflegtes Aussehen, sondern vor allem um die Gesundheit des Tieres.
Mythos 6: Alle Hunde lieben die Fellpflege, das ist immer angenehm und einfach.
Tatsächlich mögen nicht alle Hunde die Fellpflege. Manche Rassen mit einem ruhigeren Charakter oder solche, die an Gesellschaft, neue Menschen und aufregende Ereignisse gewöhnt sind, nehmen einen neuen Ort, die Pflegeausrüstung und die Person, die das Fell schneidet, gelassener hin. Für andere sind die Fellpflege, der Hundefriseur und der Salon ein Schock und eine unangenehme Erfahrung. Manche Tiere reagieren aggressiv, andere unruhig und zittern vor Angst. Hier ist es wichtig, das Tier schrittweise an solche Ausflüge, Behandlungen und neue Menschen zu gewöhnen. Belohne deinen Vierbeiner während der Behandlung mit leckeren Leckerlis, um ihn abzulenken – das funktioniert am besten.
Mythos 7: Kurzhaarige Hunde brauchen keine Fellpflege, sie haben sowieso wenig Fell.
Ob kurz- oder langhaarig – alle brauchen Pflege. Waschen und Scheren helfen deinem Hund, gepflegt auszusehen. Das Trimmen entfernt abgestorbenes Fell und Verfilzungen und regt die Durchblutung an. Bei übermäßigem abgestorbenem Fell und klebrigen Verfilzungen riecht das Tier unangenehm, sieht ungepflegt aus, und das führt zu Hautschäden sowie zur Entstehung bakterieller Erkrankungen. Wenn du möchtest, dass dein Tier gesund bleibt, versuch, ihm Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und ihm bei der Hygiene zu helfen.
Mythos 8: Man kann das Fell zu Hause mit einer normalen Schere schneiden
Normale Scheren sind ziemlich scharf und nicht dafür gedacht, das Fell von Tieren zu schneiden, da sie die Haut und das Fell des Tieres beschädigen können. Für Hunde und Katzen gibt es im Handel professionelle Pflegegeräte, Kämme mit Metallzinken und Scheren mit abgerundeten Spitzen. Gerade diese abgerundeten Spitzen verringern das Risiko, die Haut des Tieres mit einer scharfen Kante zu verletzen.
Tipp: Schneide die Tiere besser nur mit professionellem Equipment, um die Sicherheit des Tieres zu gewährleisten.
Mythos 9: Mit Verfilzungen kommst du ganz einfach selbst klar, indem du sie ab und zu auskämmst
Wenn du Fellknäuel, abgestorbenes Fell, das am Tier hängt, oder klebrige Verfilzungen bei deinem Hund siehst – zögere nicht und fang nicht an, sie selbst auszukämmen. Natürlich ist regelmäßiges Auskämmen für das Wohlbefinden des Tieres wichtig, aber wenn der Zustand schon furchtbar ist, solltest du dich lieber an einen Fachmann wenden. Das eigenständige Auskämmen verursacht dem Tier nur Unbehagen und Schmerzen; mit Gewalt ausgekämmtes Fell, das du möglicherweise ausreißt, kann eine blutende Wunde verursachen. Außerdem können sich an Stellen, an denen Schmutz, Kletten oder Futterreste auf der Haut haften, Hautausschläge und Wunden bilden, und es können Krankheiten entstehen.
Mythos 10: Professionelle Pflege ist eine Laune, keine Notwendigkeit.
Professionelle Pflege ist eine Notwendigkeit – in erster Linie dient sie der Gesundheit des Tieres und in zweiter Linie seinem Wohlbefinden. Regelmäßige Untersuchungen in Tierkliniken, vorbeugendes Futter für eine gute Funktion des Magen-Darm-Trakts, Parasitenprophylaxe, zweimal tägliche Fütterung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ein sauberer, trockener Schlafplatz für dein Tier, genauso wie das Krallenschneiden, das Auskämmen und die Fellpflege – all das ist der Schlüssel zu Komfort und einem gesunden Leben für dein Tier.
Wenn du professionelle Dienstleistungen für deine Vierbeiner suchst, deiner Katze oder deinem Hund eine schöne Frisur verpassen lassen möchtest, eine hochwertige Pflege und eine der hygienischen Behandlungen – Zahnreinigung, Krallenschneiden und Ohrenreinigung, Trimmen, Baden und viele andere Dienstleistungen – dann laden wir dich herzlich in unsere Salons in Kiew ein.